| Praktikum bei Kuborgh |
| Geschrieben von: Frank Schlözer |
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Das Entwicklerstudio in Hamburg ist nett gelegen. Direkt in Altona (Friedensallee) gelegen, in Nähe der A7, ist es auch von Harsefeld ganz gut zu erreichen. Mein Wecker klingelt jeden Morgen um 07:00, wenn ich bis 08:00 aus dem Haus bin, bin ich ne halbe Stunde vorher da. Es war auch bisher nicht so schwierig, einen Parkplatz zu finden. Entgegen meiner Vermutung ist eigentlich immer irgendwo ein Parkplatz frei. Die Kuborgh GmbH wurde vor ein paar Jahren (Genaues weiß ich nicht) von 2 Absolventen der FH Wedel gegründet. Ein Gründer ist Till Kubelke, vom dem auch Teils der Name Kuborgh abgeleitet ist. Das andere Entwicklerteam sitzt in Köln; dort ist auch Tills Partner zu finden. Den Namen kenne ich nicht, aber er endet ziemlich sicher mit "borgh" ;). Till ist oft mit Telefonkonferenzen beschäftigt, er ist dabei sicher auch in Kontakt mit den Jungs in Kölln. Meine Aufgabe besteht im Moment darin, mich in das Redspark-System einzuarbeiten. Das System ist in objektorientiertem PHP auf Basis des Zend-Frameworks geschrieben. Gut also, dass ich noch nie vorher etwas vom Zend-Framework gehört habe ;). Ich hoffe, mich mit der Zeit einarbeiten zu können. Das Praktikum ist erstmal nur eine Schnupperwoche, um zu sehen, ob ich den Anforderungen gewachsen bin. Ich bin schließlich ein Neueinsteiger und muss mich erstmal mit dem CMS zurechtfinden. Das Redspark System ist modular aufgebaut: Im Zentrum steht die App (Application). Das Redspark CMS selbst ist auch eine App. Wenn man nun eine eigene Webseite möchte, braucht man erstmal eine eigene App, die man sich durch einen Kloning-Prozess erzeugen kann. Hinzu kommt dann ein Template für die Seite, also das eigentliche Design in HTML und CSS. Eine App muss über ein Template verfügen, damit sie funktioniert. Ein Template kann man sich auch klonen. Durch den Prozess werden alle relevanten Dateien, die das Template braucht, erzeugt. Dann kann man das HTML und CSS aus der Vorlage in das Template kopieren. Anschließend müssen im Template noch Marker für den Content, das Menü, die Breadcrumbs und verschiedene andere sogenannte Inline Actions gesetzt werden. Das Redspark System ersetzt dann später die Marker und setzt Code für den Content, das Menü, etc ein. Im Moment bin ich soweit, dass ich mir eine eigene App geklont habe und auch ein Template erstellt habe. Till hat mir eine HTML-Vorlage mit CSS gegeben. Das Markup habe ich dann in die entsprechende Template-Datei eingefügt. Es gibt eine eigene Datei im Template für das CSS. Anschließend müssen im Template noch die Marker gesetzt werden. Anschließend muss noch die config-Datei angepasst werden, um festzulegen, welche Marker durch welche Module "gefüllt" werden. Dann kann man auch schon seine erste Seite mit Redspark bewundern. Das Menü ist noch etwas "tricky", es wird mit einer eigenen Vorlage erstellt mithilfe der Smarty-Templating-Engine. Dort werden dann rekursiv alle Ebenen des Menüs abgearbeitet. Man kann mit HTML Css-Klassen bestimmen, um das Menü später nach Belieben zu stylen. Heute habe ich an einem Tutorial für die sogenannten Inline-Actions gearbeitet. Inline Actions sind alle Dinge, die man ins Template packen kann, z.B. das erwähnte Menü, das Custom Menu, Metakeywords, Breadcrumbs und einige Andere. Da ich bisher nur das Menü und das Custom Menu kenne (wird als Zweitmenü verwendet), bin ich gespannt auf die Anderen. Das Tutorial mache ich in HTML, um es dann gleich anderen Entwicklern zur Verfügung zu stellen. Das Arbeitsklima bei Kuborgh ist nett. Es ist eine recht familiäre Athmosphäre, da mit mir nur 4 Leute im Büro sind. Ich sitze an einem Tisch mit Hannes und Ben, zwei Entwicklern bei Kuborgh. Hannes und Ben sind mit anderen Sachen beschäftigt. Im Moment scheinen die an irgendeiner Facebook-Anbindung zu arbeiten, ich höre jedenfalls öfter mal was drüber. Ich versuche in jeder freien Sekunde mal ne Frage reinzuquetschen. Im Moment geht eigentlich Alles noch ganz gut, allerdings verstehe ich viel von dem Redspark-Gesamtkonzept noch nicht. Dieses Model-View-Controller Prinzip bereitet mir noch Kopfzerbrechen. Es gibt eine Kaffeemaschine, mit der man sich leckeren Kaffee machen kann. Auf den Kaffeetassen ist sogar das Kuborgh-Logo eingraviert. Man kann sich auch an der Snack-Bar bedienen, kostet nur 30 Cent pro Süßigkeit. Dort gibt es Süßigkeiten wie Snickers, Mars oder Milchschnitte. Allerdings habe ich mir noch nie was genommen. Wir waren auch schon zusammen essen, gleich um die Ecke beim Asiaten. Dort gibt es leckere Nudeln oder gebratenes Hühnchen, eine große Portion Mittagstisch kostet 4 Euro 20, kann man Nichts gegen sagen. Ich bin mal gespannt, wie es weiterläuft. Vielleicht werde ich das Praktikum ja verlängern. Mal sehen, wie die Woche läuft. |
| Aktualisiert ( Dienstag, den 15. Juni 2010 um 14:58 Uhr ) |
Ab dem 25.05.2010 mache ich ein Praktikum bei der Kuborgh* GmbH in Hamburg. Die Kuborgh* GmbH bietet seit einigen Jahren Dienstleistungen aus dem Bereich des Enterprise Content Management an. Außerdem hat Kuborgh ein eigenes CMS (Content-Management-System) entwickelt, Redspark, welches auf dem Zend-Framework von den PHP-Entwicklern basiert.



